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Unerwünschte Werbung auf dem Auto

Unerwünschte Werbung einmal anders: Da kommt das Auto vom Kundendienst zurück und sieht plötzlich anders aus. Nein, nicht die (unverlangte) Wäsche in der Waschstraße des Autohauses macht den Unterschied, sondern ein kleiner Schriftzug unter dem Kennzeichen. Wo vorher die Werbung des Autohändlers prangte, der den Wagen mit einem Extra-Rabatt verkauft hat, steht nun plötzlich Werbung für das Autohaus, das mit dem Kundendienst beauftragt war.

Nachfrage bei der Inhaberin – nein so was dürfe nicht ohne Zustimmung des Kunden passieren. Der zuständige Mitarbeiter äußert sich anders: „Was, das wollen sie wohl nicht?“ Wir machen das Angebot, den Schriftzug wieder zu entfernen. Die Rechnung bleibt so lange natürlich unbezahlt. Nach zwei Monaten ein erboster Anruf von der Buchhaltung des Autohauses. OK, ein neuer Vorschlag: Das Autohaus könnte schließlich einfach unsere Leistungen nutzen – für unsere Geschäftspartner machen wir schließlich gerne Werbung.

Reaktion des Gatten der Inhaberin: Ob wir es wohl nötig haben, so an unsere Kunden zu kommen? Nein, haben wir nicht. Wir haben es aber auch nicht nötig, mit Firmen zusammenzuarbeiten, die ungefragt Werbung an unserem Eigentum anbringen. Was der gute Mann wohl davon hält, wenn wir an seinen Fahrzeugen Aufkleber anbringen würden, sein Briefpapier mit unserem Logo bedrucken oder auf seiner Website ein Banner einbauen würden – wenn er denn einmal unsere Leistungen in Anspruch genommen hätte?

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